Einen endlosen Blick übers Wasser und den salzigen Meerwind auf der Haut: davon träumen viele Urlauber, die an die Adria kommen.
Mit einer Fläche von 132.000 qm, Buchten und Halbinseln im Norden und Osten des Küstenverlaufs sowie romantischen Lagunen ist das nördliche Seitenbecken
des Mittelmeers ein ideales Reiseziel zum Segeln.
Ausgestattet mit der passenden Segelbekleidung und dem Willen auf einen unvergesslichen Urlaub
strömen zwischen April und Oktober zahlreiche Segelurlauber an die Adria. Neben den bunten Badehandtüchern an den Stränden wird die Adria in dieser Zeit auch von den vielfarbigen Segeln der Segelboote dominiert.
Besonders beliebt für Segelausflüge sind die Inseln Brac, Murter und Lavsa. Letztere gehört der Inselgruppe der Kornaten an, die in einem Nationalpark liegt
und über einsam gelegene Naturhäfen und eine zersiedelte Landschaft verfügt.
Wetterverhältnisse auf hoher See
Beeinflusst wird das Segelvergnügen in der Adria durch die drei Winde Maestral,Bora und Scirocco. Der "Schönwetterwind" Maestral weht nur tagsüber und sorgt für einen angenehmen Seegang. Die Bora ist ein Fallwind, der bei hohen Luftdruck
entsteht und sich innerhalb kurzer Zeit über dem Wasser entlädt. Der Scirocco ist ein heißer Wüstenwind, der aus dem Süden kommt und für heftigen Seegang
sorgen kann. Vor jedem Segelausflug ist es daher von Nöten, sich genauestens über die aktuellen Wetterverhältnisse
zu informieren, um nicht in Seenot zu geraten. Um bei einem unerwarteten Sturm auf hoher See den Kurs nicht zu verlieren, ist
ein zuverlässiger Kompass unabdingbar.
Wer nicht den ganzen Tag auf hoher See verbringen will, kann außerdem an einem der Hafen der Küstenregion der Adria anlegen und sich die unzähligen
Sehenswürdigkeiten der Region anschauen und die einheimischen Spezialitäten genießen.